Rollrasen verlegen: Anleitung für das perfekte Grün

Rollrasen verlegen ist, im Gegensatz zur Aussaat, auch noch bis in den Herbst hinein möglich. Allerdings darf der Frost nicht zu früh eintreten. Der Fertigrasen profitiert dadurch, dass sein Gras schon voll entwickelt ist. Rollrasen kann daher ohne Probleme innerhalb von zwei bis vier Wochen herangezogen werden.

Um dieses Ziel zu erreichen, sind eine gute Vorbereitung und professionelle Arbeit beim Verlegen notwendig. Dies bedeutet jedoch nicht, dass der Geschickte Heimwerker dies nicht selber bewerkstelligen kann. Tatsächlich ist Rollrasen verlegen schnell zu erlernen. Ein Premium-Produkt im Bereich Rollrasen wird auf dieser Homepage vorgestellt.

Rollrasen verlegen: Schritt für Schritt zum Traum-Garten

In dieser Step-by-Step Anleitung werden die einzelnen Schritte für das Verlegen des Rollrasens aufgeführt. Dabei sind die Arbeiten zu Beginn ähnlich wie bei der Saat. Denn der Boden wird für den Rasen praktisch identisch vorbereitet.

Rollrasen verlegen – Grundsätzliches:

  1. Rollrasen bestellen: Zunächst muss die benötigte Menge ermittelt werden. Empfohlen wir die Anzahl der Quadratmeter des Gartens plus fünf Prozent als Verschnitt zu bestellen. Häufig wird hierbei zwischen Sport- und Spielrasen unterschieden. Premiumprodukte vereinen Robustheit und ein gutes Aussehen.
  2. Werkzeuge kontrollieren: Die folgenden Geräte und Hilfsmittel sollten vorhanden sein. Die Nummern g bis j sind nicht zwingend notwendig.
    1. Brett
    2. Harke
    3. Scharfes Messer
    4. Spaten
    5. Dünger
    6. Rasenkalk
    7. Walze
    8. Freese
    9. Sodenschneider
    10. Streuwagen

Rollrasen verlegen – Vorbereitung:

  1. Entfernen des Altrasens: Ist alter, zumeist ungleichmäßig gewachsener oder nicht mehr hübscher Rasen vorhanden, so muss dieser entfernt werden. Mit dem Sodenschneider kann dies sehr leicht erledigt werden. Zudem wird später Arbeit gespart. Spaten und Freese werden alternativ genutzt. Hierbei kann das alte Grün untergearbeitet werden. Das Planieren geht anschließend jedoch schwerer von der Hand.
  2. Planum erstellen: Der Boden muss eine ebene Fläche darstellen. Hierfür sind Wurzeln, Reste von Pflanzen und Steine zu entnehmen. Das Gebiet, welches für das Rollrasen verlegen vorbereitet wird, sollte möglichst plan gemacht werden.
  3. Boden lockern: Mit Gartenkalk kann der Boden gelockert werden. Dieser ist via Gartenfräse oder Egge Dies kann auch mit dem Spaten vorgenommen werden. Mit einer Harke wird ein Feinplanum hergestellt.
  4. Befestigen der Gartenfläche: Eine Walze wird über die geharkte Fläche geführt. Die Differenz in der Höhe zwischen den Randsteinen (z.B. Terrassenspiegel) und der planierten Fläche hat ca. zwei Zentimeter zu betragen. Unebenheiten müssen nachbearbeitet und erneut planiert werden. Es ist eine gerade Ebene zu erstellen. Das Gebiet kann mit einem langen Brett auf Wellen oder Löcher untersucht werden.
  5. Düngung des Bodens: Damit der Rollrasen optimal anwächst, sollte vor dem Verlegen Dünger ausgebracht werden. Ein Streuwagen kann verwendet werden. Aber auch das händische und gleichmäßige Verteilen ist möglich.
  6. Harken des Unterbodens: Nach dem Walzen und Düngen steht das Aufharken des Untergrundes an. Der Untergrund muss in ein bis zwei cm Tiefe aufgeraut werden. Unebenheiten können dadurch später ausgeglichen werden.
  7. Rollrasen verlegen: Der Fertigrasen wird bestenfalls nahe an den Garten oder das zu gestaltende Grundstück herangefahren. Dies kann oftmals bei der Lieferung abgemacht werden. Beim Verlegen ist auf ein lückenloses Ausbringen zu achten. Dabei sind die einzelnen Rollen versetzt aneinanderzufügen. Hierbei sollte der Gärtner an eine Backsteinmauer oder das Logo von Schwäbisch Hall denken. So wird ein optimaler Verbund hergestellt und das Produkt optimal verlegt.
  8. Rasen befestigen: Damit der Rollrasen nicht zu locker aufliegt, wird er mit der Walze Dadurch wird ein fester Kontakt zum Untergrund hergestellt, welcher das Anwachsen der Wurzeln begünstigt.
  9. Bewässern des Rasens: Unabhängig von der Witterung muss nach dem Ausrollen und Anwalzen Wasser auf das frische Grün gebracht werden. 20 Liter je Quadratmeter werden empfohlen. Bestens eignet sich hierfür ein Wasserschlauch mit Sprühvorrichtung. Weil der Boden noch nicht angewachsen ist, bleibt der Rasen in den ersten Tagen nach Bewässerung sehr locker. Er sollte in dieser Zeit nicht betreten werden. Die Flüssigkeit versorgt den Boden mit Nährstoffen, ebenso wie der Dünger, was das Anwachsen und somit auch die Festigkeit begünstigt. Bei großer Hitze muss Nachgewässert werden. Dies hat solange zu erfolgen, bis der die Wurzeln Kontakt zum Unterboden hergestellt haben und sich dort bedienen können.
  10. Erstmaliges Rasenmähen: Wenn der Rasen eine Maximallänge von zehn Zentimetern erreicht hat, sollte geschnitten werden. Das Mähen kann bereits bei sieben cm erfolgen. Wichtig ist jedoch, dass beim ersten Mal nicht weiter als bis zu 5 cm heruntergeschnitten wird. Scharfe Messer sind wichtig, um den Rasen möglichst wenig zu schädigen. Bei einem Mähroboter kann das Schnittgut als Dünger liegengelassen werden.

Rollrasen verlegen: Tipps zur Rasenpflege

Ist Fertigrasen ausgebracht, so erstrahlt der Garten mit seinem saftigen Rasen. Vielleicht muss er sich erstmal von seinem eingerollten Zustand erholen. Auch die Einarbeitung kann geringe Spuren hinterlassen, die jedoch nach wenigen Tagen, bei fachgerechter Arbeit, nicht mehr zu sehen sind.

Erstmals nach dem Rollrasen verlegen, sollte nicht tiefer als fünf Zentimeter gemäht werden. Unter www.maehroboter-tester.de können Rasenmäher gefunden werden, welche automatisch fahren und das Schnittgut als Dünger liegenlassen.

Die Informationsseite zum Thema Rollrasen klärt über weitere Gegebenheiten auf. Schon nach wenigen Wochen ist der Fertigrasen verwurzelt. Er kann wie selbst gesätes Grün behandelt werden. Vom Aussehen wirkt er jedoch dichter und schöner als bei den meisten Hobbygärtnern. Beim Bestellen und Rollrasen verlegen wird schließlich ein Premium-Produkt versandt, um welches sich Profis über Wochen gekümmert haben.